USA-Rundreise Tag 4 - Death Valley

Nach unserem Besuch beim Sequoia-Nationalpark machten wir uns auf ins Death Valley.
Ich war furchtbar aufgeregt, da mir bereits Horrorgeschichten erzählt worden waren. Die Amerikaner würden nicht verstehen, was wir Touristen an diesem toten Stück Land finden würden und es selbst gar meiden, außerdem wäre es dort viel zu heiß und die Gefahr, dass der Motor überhitzt ist sehr hoch. Autos, die am Straßenrand stehen, weil sie einen Motorschaden davongetragen hatten, seien keine Seltenheit - so die Erzählungen.

Kein Wunder, dass ich meinen Freund ständig damit nervte, die Klimaanlage abgestellt zu lassen.
Ich war voller Panik, also sorgte ich auch noch dafür, dass wir an der letzten Tankstelle vor der "Grenzüberschreitung", auch noch zu völlig überteuerten Preisen volltankten. Der Tankwart weiß um seine PolePosition - so viel ist sicher. Wir haben fast das Dreifache des üblichen Spritpreises bezahlt. Aber im Death Valley kommt halt keine Tankstelle mehr - also ging ich auf nur mal sicher.

Als dann der erste Anstieg kam und das Hinweisschild darauf verwies, die Klimaanlagen abgestellt zu lassen, war ich bereits klatschnass geschwitzt. Ständig blickte ich auf die stetig steigende Temperaturanzeige und konnte mich erst beruhigen, als ich sie auf Celsius umrechnete: etwa 40 Grad. Wir hatten einen "kühlen" Tag erwischt und als wir die Steigungen hinter uns hatten, stimmte ich einem Einschalten der Klimaanlage zu. Unser Auto hat es überlebt.

Erst dann konnte ich die Schönheit in der gebotenen Abwechslung genießen.Der starke Kontrast zum Sequioa-Nationalpark machte die Erfahrung intensiver. Wir haben das Grün gegen Beige getauscht. Riesige Sandwüsten und Felslandschaften so weit das Auge reicht, leere Straßen und ein Gefühl vollkommener Einsamkeit.




Wir haben uns aufgrund der Zeit nicht alles anschauen können, daher machten wir Stops bei den Aussichtspunkten, die unweit der Hauptstraße entfernt lagen. Die Stovepipe Wells bzw. Sanddünen der Mesquite Ebene liegen direkt an der Straße.



Die Parking-Lot zum Zabriskie Point ist nur etwas entfernt.


Mein Hightlight war definitiv "Dantes View". Ein wundervoller Ausblick, der es wert ist, die Hauptstraße kurz zu verlassen.




Hätten wir noch ein wenig Zeit gehabt, wären wir sicherlich noch weiter zu Badwater gefahren. Da wir jedoch noch keine Ahnung hatten, wo wir schlafen werden und das nicht vorhandene Wifi uns die Recherche erschwerte, fuhren wir wieder zurück auf die Hauptstraße. Der Ursprungsplan hätte darin bestanden, auf einem kostenfreien Campground im Death Valley zu übernachten - nachdem die erste Nacht im Zelt mich aber ziemlich gefordert hatte, wollte ich ins Motel. Ich bin normalerweise ein Planungsmensch, dass wir nicht alle Stationen in Vornerein fix gebucht hatten, war etwas, dass mich zuvor an der Reise hatte zweifeln lassen. So war ich aber sehr glücklich, derart flexibel zu sein und ich wurde dahingehend zumindest etwas lockerer. Naja, jedenfalls dann, als wir eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Casino etwas außerhalb vom Valley ausfündig gemacht hatten. 
Interesseshalber waren wir auch in die kleinen Oasen innerhalb des Nationalparks gefahren, doch diese künstlich angelegten Anlagen lassen sich diesen Luxus sehr gut bezahlen. 

Aber auch so konnten wir nicht klagen. 
Ich war zufrieden. 

Nach einer heißen Dusche konnten wir den aufregenden Tag gemütlich untermalt vom Gesang einer Countrysängerin und ein leckeres Abendessen ausklingen lassen. 

Next Stop: Las Vegas, Baby!. 

USA-Rundreise: Tag 3 - Sequoia Nationalpark


Nun kommt eines meiner besonderen Hightlights der Rundreise: Der Sequoia-Nationalpark.

Bereits die Autofahrt dorthin war ein Erlebnis. Die Vegetation ist einfach beeindruckend - als sei man in eine andere Dimension gehüpft: Willkommen im Reich der Elben und Feen.


Dieses Landschaftsbild ist kurz bevor wir den Park erreichten entstanden. Sieht es nicht aus, wie gemalt? Definitiv zählt dieses zu meinen absoluten Lieblingsbildern der Reise.


Im Park angekommen ging das Staunen weiter. Ich habe Bären gesehen! Diese sind im Park sehr präsent. Die ganzen Hinweisschilder sollte man daher nicht missachten. Essen und alles, was wie Essen riecht (auch Zahnpaste) locken die Bären an und der Konsum der Nahrungsmittel führt bei diesen zu aggressivem Verhalten. Um daher ein Abschießen der Bären zu vermeiden und euch selbst zu schützen, solltet ihr die Lebensmittel unbedingt in den dafür vorgesehenen Behältern verstauen. Diese kupferfarbenen Kisten haben einen speziellen Verschluss, den Tiere nicht öffnen können. Die Lebensmittel sollten auch nicht im Auto verbleiben. Ihr habt solche Behälter am eigenen Campingplatz aber auch Gemeinschaftsbehälter an den Aussichtspunkten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass nichts geklaut wird. Wer aber sicher gehen möchte, kann die Lebensmittel vielleicht am Campingsplatz lassen und dort mit einem kleinen Vorhängeschloss abschließen. Ein kleiner Hinweis am Rande: In den Behältern wird es durch die Sonne sehr warm. Leicht Verderbliches sollte man daher besser nicht in den Park mitbringen.



Tatsächlich fällt es mir sehr schwer, den Park zu beschreiben. Man ist mitten in der Natur, die anderen Leute blendet man beinahe aus. Alles wirkt so friedlich und all die Erzählungen und Bilder kommen nicht an die Realität dran. Ich glaube, dass vielmehr das Gefühl hier den Unterschied ausmacht. Man ist beeindruckt und staunt über die Größe der Bäume.



Natürlich haben wir uns auch zu DEM Hotspot aufgemacht: General Sherman Tree.
Durch die besonders gute Lage, konnte der Baum richtig schön groß werden. Ihr seht, ich schaff es nicht, ihn komplett aufs Foto zu bekommen. Auch die Breite ist nicht zu unterschätzen. Der Baum soll schon über 2000 Jahre alt sein, ist knapp 84 Meter hoch und über 11 Meter breit. WOW!


Wir sind den Park mit dem Auto abgefahren und haben immer mal wieder angehalten, wenn etwas unseren Blick auf sich gezogen hatte. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut und es gibt ausreichend Park- und Haltemöglichkeiten.



Wer etwas mehr Zeit hat und gut zu Fuß ist, wird sich über die zahlreichen Wanderwege freuen. Nach einem Besuch im kleinen Museum des Parks haben wir uns zum Beetle Rock begeben. Dieser Platz war an diesem Tag quasi unbesucht und wir hatten unsere Ruhe. Dieser Aussichtspunkt zählt definitiv zu meinen Lieblingsplätzen: In der Sonne sitzen und in die Ferne blicken. Bestimmt ein toller Ort für Meditationen :)

 

Nachdem wir also einfach mal den Moment genossen hatten, machten wir uns zum Moro Rock auf. Hier merkte ich meine körperliche Unfitness, denn es geht richtig hoch hinaus. Der Ausblick entschädigte jedoch für die Anstrengung. Man sollte nur vorsichtig sein, wohin man tritt. Manche  Geländer sind auf einer Höhe angebracht, die vielmehr der Dekoration dienen, als dem Schutz. Daher gilt - wie so oft auf der Rundreise - die Devise: Watch your Step!




Nach einem wundervollen Tag ging es dann zurück zum Campingplatz. Jeder Schlafplatz ist mit einer Feuerstelle, einer Aufbewahrungsbox für Lebensmittel sowie einer Bank-Tisch-Kombi ausgestattet. Die Tiere fühlen sich von den Menschen übrigens überhaupt nicht gestört - man gehört dazu.


Allerdings kann ich nur eins sagen: Nachts wird es a****kalt! Als Camping-Neulinge dachten wir, ein Schlafsack würde schon reichen. Den Fehler haben wir nur einmal gemacht, leider aber beim kältetesten Spot. Gleich danach kauften wir uns eine Luftmatratze, um Abstand zum Boden zu gewinnen. Denn in der selben Nacht sind wir noch ins Auto umgezogen, das aber auch nicht viel wärmer war. Daher mein Tipp: WARM anziehen und definitiv irgendetwas unterlegen.

Dennoch war der Tag für mich ein voller Erfolg.

Im nächsten Post geht es dann nach Death Valley :)



USA-Rundreise: Tag 2 - Einmal die Santas abgefahren

Am nächsten Morgen fing unsere Reise früher an, als geplant. Jetlag-bedingt waren wir vor unserem Wecker wach und bis auf die kleine Erkältung, die ich mir im Flugzeug zugezogen hatte, war ich ungewöhnlich fit. Wir machten uns auf zu unserem ersten Stop: Santa Monica Pier (200 Santa Monica Pier A, Santa Monica).


Geparkt haben wir direkt am Strand, neben dem Pier. Aber auch für satte 12 Dollar.

Der Pier ist genauso, wie man ihn aus den Filmen her kennt. Da wir sehr früh da waren, hatten die Fahrgeschäfte noch nicht auf. Also schlenderten wir über den Steg und am Strand entlang.

Dann knurrte der Magen so laut, dass wir uns zu einem Restaurant aufmachten, dass ich über die Google-Suche gefunden hatte. Am Santa Monica Pier hat man ein freies Wifi. Das Laden dauerte  ewig  - so auch der Gang, zum vermeintlich nahen Restaurant. Nach 20min Fußweg, ließen wir uns auf der kleinen Terassse vom "Blue Daisy Café" nieder und bestellten ein deftiges Frühstück. Es war überragend und der selbstgemachte Eistee war super lecker. Übrigens: Free refill. Etwas, das man in Deutschland gerne mal einführen könnte.


Gestärkt ging es wieder zurück zum Santa Monica Pier und dann wieder ins Auto, um entlang der Küste auf das nächste Ziel zuzusteuern: Malibu

Wir haben - meiner Meinung nach - einen richtigen Geheimtipp gefunden: Malibu Lagoon State Beach. Wir parkten an einem von Menschenhand angelegten Tümpel und der Ausblick war so malerisch und friedlich, dass es mich nicht wunderte, bald auch einigen Künstlern zu begegnen. 


Es war so schön, friedrich und idyllisch - ich hätte noch Stunden bleiben können. Aber es musste weitergehen und eigentlich wollten wir uns ja auch die Strandhäuser anschauen.
Die Häuser waren jedoch kleiner, als gedacht. Charlies Haus konnte ich nicht entdecken, denn wäe Rose von dort vom Balkon gesprungen, wäre sie auf Felsen aufgeschlagen. Stelle ich mir nicht angenehm vor. 


Nach diesem kurzen Zwischenstop besuchten wir Santa Barbara.

Palmen, Meer, Sonne - was will man mehr. Wir schlüpften in unsere Badesachen und genossen den Augenblick am Strand. Das Wasser war mir viel zu kalt und so badeten wir nur in den Strahlen der Sonne. 



Danach ging es weiter zum nächsten Spot auf der Liste: 217 Stearns Wharf, Santa Barbara, CA 93101, USA

Unser Tag endete in Santa Maria, wo wir uns an einer kleinen Bude einen Burger zum Abendessen gönnten.

Etwa 270 Kilometer hatten wir an Tag 2 bereits zurückgelegt. Ich hatte befürchtet, dass mich das Ganze stressen würde, doch ich war nur glücklich und entspannt. Ein toller Start in den Urlaub.

Im nächsten Post werde ich über den Sequoia Nationalpark berichten.




USA-Rundreise: Tag 1 - Los Angeles



Unsere Rundreise startete in der Stadt der Engel.
Sobald wir das Flughafengebäude verließen, umschloss uns ein warmer Schwall Stadtluft.
Da wir bereits aus Deutschland heraus einen Mietwagen organisiert hatten, brauchten wir nur noch den entsprechenden Shuttlebus zur Mietstation nehmen und diesen dort abholen.
Es ist witzig, wie einfach das dort funktioniert. Man geht rein, klärt noch ein paar Kleinigkeiten und zahlt den Restbetrag. Dann darf man zurück auf das Gelände und sich einfach ein Auto im entsprechenden Segment aussuchen. Der Schlüssel liegt im Auto, bevor man den riesigen Parkplatz verlässt, registriert man den Wagen an einem Mautstellenartigen Gebäude und los geht die Reise.

Da wir nach dem Flug das dringende Bedürfnis hatten uns erst frisch zu machen, ging es direkt zu unserem ersten Hotel. Das würde ich auch unbedingt vorher buchen. Was Los Angeles anbelangt, so ist die Lage wirklich wichtig. Nach unseren Internet-Recherchen gibt es sehr viele "schlechte" Ecken. Wir orientierten uns daran, dass alles links vom Highway - also auf der Strandseite - in Ordnung war.
Das Starthotel befand sich im Gebiet "Redondo Beach". Eigentlich schnell zu erreichen; lt. Navi an die 18 Minuten. DOCH, & jetzt kommt der Punkt, für den ich L.A. verfluche: Stau. Man steht immer im Stau, und das, obwohl es bereits sechs Spuren gibt. Wir brauchten etwa eine Stunde bis wir unser Hotel endlich erreicht hatten. So war das übrigens immer - egal zu welcher Uhrzeit: stockender Verkehr. Ihr könnt also immer gut die benötigte Zeit verdoppeln bzw. fast verdreifachen. Nach dem Frischmachen und dem nicht zu vermeidenen Stop&go erreichten wir unser erstes Ziel - das Hollywood Sign.

Um den Ausblick zu genießen, haben wir uns an folgende Adresse gehalten: 3000 Canyon Lake Drive

Parken kann man dort direkt an der Straße. Übrigens, die Straßen sind teilweise sehr eng und kurvig. Wer mit einem Wohnwagen unterwegs ist, sollte unbedingt recherchieren, wo das Navi einen langlotsen will und ob das denn noch machbar ist.
Ich fand es sehr übrigens schön, dass wir kurz vor Sonnenuntergang an diesem Hotspot waren.


Dann ging es weiter zum Griffith Obsevatorium/Planetarium (2800 E Observatory Rd)
von dem man nachts die Stadt wunderschön überblicken kann.

Aber auch hier dauerte es verkehrsbedingt lange, bis wir den Aussichtspunkt erreichten. An diesem Abend fand ein Konzert im nagegelegenen Greek-Theatre statt. Weshalb man den direkten Zuweg zum Planetorium dafür sperren musste und damit wirklich alle - Touristen und Konzertbesucher - über die gleiche Straße schickt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Da uns keine Wahl blieb, reihten wir uns zwischen den vielen Rücklichtern ein und tuckerten weiter den Berg hoch. Am Ziel angekommen kann man kostenpflichtig in entsprechenden Parkbuchten parken. Diese sind nummeriert und man muss das am Ticketautomaten angeben. Dann ging es zu Fuß weiter nach oben und der Ausblick entschädigte uns für alles. Übrigens, abends wird es doch wieder sehr frisch.

Wer mag, kann dann noch zum Walk of Fame fahren. Aber auch die Gegend soll nicht allzu gut sein und daher wäre es tagsüber bestimmt besser. Nichtdestotrotz sind wir abends hin, um kurz die Sterne zu sehen. Tja, was soll ich sagen? Es ist ein Gehweg mit Sternen, auf dem Namen stehen.

Wir sind rasch über eine der Straßen gelaufen und dann wieder zurück ins Hotel. Parken kann man dort übrigens auch sehr gut. In der Gegend, wo wir waren, standen Parkautomaten, die man mit Kleingeld füttern musste und auf welchen dann die Zeit rückwärts zählte.

Damit hatten wir alle Hotspots besucht. Am nächsten Tag wollten wir uns die Strände anschauen und uns langsam und gemütlich auf den Weg zum Sequoia Nationalpark mit Zwischenstop in Santa Maria machen. Die Zusammenfassung folgt im nächsten Teil der USA-Rundreise.
Wer noch (mal) nach lesen möchte, hier geht es zum Vorbereitungs-Post: USA-Rundreise: Vorbereitung



USA-Rundreise: Vorbereitungen


Vor Kurzem habe ich meine erste richtige Rundreise erlebt. Es ging durch den Westen der USA.
Es war wunderschön, vielfältig und gar nicht stressig. Ich hatte befürchtet, dass ich unausgeruht wieder in meinen Job starten werde - aber im Gegenteil. Ich bin geflasht, voller Tatendrang und Euphorie.

Die 16 Tage und etwa 2.000 Meilen (knapp 3.200km) haben mir sehr gut getan und da ich nicht alle Eindrücke in einen einzigen Post quetschen möchte, werde ich noch länger über diesen Roadtrip schreiben. Bevor ich euch aber mit den tollen Orten und Bildern versorge, fange ich am Anfang an: Wie haben wir geplant & was gibt es zu beachten?
Reiseroute

Wir hatten Glück, dass bereits viele unserer Freunde den Westen der USA bereist haben und uns mit vielen Tipps versorgen konnten. So wussten wir, worauf wir achten mussten und was wir vorher zu erledigen haben. Wir haben uns bewusst gegen das Wohnmobil entschieden und sind mit einem VW Jetta und einem Zelt im Kofferraum durch die Gegend gefahren. Wie sah unsere Route aus?

Roadtrip USA - GoogleMaps
5. Las Vegas - 2 Nächte - Hotel
6. Zion Nationalpark - Campen
7. Page/Antelope Canyon - Campen
8. Monument Valley - Tipi
9. Grand Canyon - Campen
10. Needles - Motel
11. San Diego -  3 Nächte - Hotel
12. Los Angeles/Universal Studios - Motel


Also zuerst solltet ihr eure Route planen: Wo wollt ihr hin? Was möchtet ihr sehen? Wir haben uns z.B. gegen San Francisco und somit auch den Yosemite Nationalpark entschieden und für Monument Valley sowie San Diego. Es kommt natürlich auf den Zeitfaktor an. Ein Motelmitarbeiter hat uns gesagt, dass man für die volle Strecke - also alle Nationalparks und die drei großen Städte an der Westküste - etwa drei bis vier Wochen planen sollte. Er bemerkte, dass unsere Zeitplanung für die Strecke sogar zu knapp sei und ja, man hätte durchaus bei einigen Stationen länger bleiben können. Aber da unser Fokus nicht auf Wandern lag, sondern lediglich darauf, die Hotspots mal gesehen zu haben, war das für uns zeitlich in Ordnung. Aber, das ist halt persönliches Gusto. Auch sollte man sich überlegen, welchen Komfort man haben möchte. Man kann bspw. sehr günstig campen; bequem in einem Trailer schlafen oder eben in einem vier Sterne-Hotel unterkommen. Will man im Uhrzeiger-Sinn oder entgegen des Uhrzeiger-Sinns fahren? Wie weit möchte man ins Landesinnere?  

Ja, das sind alles Fragen, die man sich zu Beginn der Reise stellen sollte. Hat man das für sich selbst geklärt, kann man sich um alles Weitere kümmern. Selbstverständlich ist das alles auch eine Frage der Zeit und des Geldes. Uns hat die Reise inkl. Flüge ca. 1.900€ p.P. gekostet. Ausschlaggebend waren der gute Dollarkurs, das vergleichsweise günstige Campen und die "bescheidene" Lebensweise. Wir waren nicht oft essen, mittags gab es eigentlich kaum was, weil wir keinen Hunger hatten. Abends haben wir häufig verschiedene FastFood-Läden ausprobiert, die einfach super günstig sind. Ja, definitiv keine Ernährung, die man als "gesund" bezeichnen könnte - aber es hat geschmeckt!

Hier seht ihr eine kleine Übersicht, die wir nach Städten aufgeteilt haben:

Steht die Reiseroute, solltet ihr unbedingt Offline-Karten und Navis herunterladen. Wir haben auf das teuere Extra beim Mietwagen verzichtet und stattdessen das Handynavi genutzt, um uns von einem Ort zum nächsten zu bewegen. In einem Motel bekamen wir freundlicherweise noch eine Karte von Kalifornien geschenkt, doch ich bin ehrlich: Ohne Navi wäre ich aufgeschmissen. Also daher unbedingt mein Rat: Vorher die App/Karten testen! Ich hatte nämlich ein Offline-Navi, das nicht zu gebrauchen war. Das meines Freundes klappte zum Glück aber einwandfrei.

Zusätzlich solltet ihr eine Übersicht haben, wo ihr Motels auf der Strecke findet. Das kann sehr hilfreich sein. So wollten wir eigentlich in Death Valley campen, aber da unsere erste Nacht im freien nicht so reibungslos abgelaufen war, bestand ich auf ein Motel. Wir sind dann in einem kleinen Casino gelandet, aber es wäre schöner zu wissen, wann und wo eben noch Alternativen gekommen wären.

Ebenso fand ich folgendes Buch sehr hilfreich: USA - der ganze Westen (ISBN: 9783896622907)

Ihr solltet unbedingt schauen, ob ihr durch Zeitzonen durchfahrt. Ja, das passiert!
Bezüglich der Hotels/Motels und Campingplätze hatten wir einige Orte gebucht und bei anderen haben wir dann erst im vorherigen Motel geplant. In nahezu jedem Motel/Hotel und bei den privaten Campingplätzen gibt es WLAN und auch im Walmart/Mc Donalds habt ihr welches. Die Urlauber in den USA sind diesbezüglich viel besser aufgestellt, als Rundreisende in Deutschland.

Also zusammengefasst sieht es wie folgt aus:
To-Do's
[  ] Route planen, Zeitzonen berücksichtigen, Offline-Karte, Infos (Motels, Tankstellen, CheckIn etc.)
[  ] Flug buchen
[  ] Start-Hotel buchen & weitere Hot-Spots/Touren planen (Infos folgen)
[  ] Handbestand Bargeld mitnehmen (kleine Scheine bis zur max. 20-$-Note)
[  ] Kreditkarte anschaffen bzw. mitnehmen 
[  ] ESTA-Formular rechtzeitig  ausfüllen/abschicken, hier fallen nochmal etwa 42 Dollar p.P. an
[  ] Auf Passgültigkeit achten
[  ] Gepäckbestimmungen lesen und Platz lassen für Shoppingtouren :-P
[  ] Wettervorhersage lesen zwecks Klamottenwahl 
[  ] Verkehr berücksichtigen (L.A. ist der Horror)
[  ] Budget planen
 

Gepäck

Wie gesagt, ihr solltet Platz für Mitbringsel lassen. Es gibt viele Outlets, aber auch hier ist Vorsicht geboten: Converse ist in den USA nicht wirklich günstiger und nicht alles ist ein Schnäppchen. Aber steht der Dollarkurs gut, kann man dennoch Geld sparen. Daher sollte immer etwas Platz im Koffer sein. 
Wer campen will, sollte auch ein paar Dinge unbedingt einpacken - ja, ich hatte nicht alles dabei. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer:
- Badelatschen für die öffentlichen Duschen
- Streichhölzer/Feuerzeug (ein Päckchen am Mann sollte i.O. sein, aber Flugbestimmung lesen)
- elekt. Luftpumpe (wenn, sie klein ist und ihr ohnehin eine besitzt)
- warme Schlafsachen (es wird A****kalt) 
- Multi-Tool (Messer, Dosenöffner etc.)
- Kabelbinder
- Panzertape
- Adapter
- Hörspiele/CDs für die lange Fahrtzeit

Bitte schaut, was ihr im Handgepäck und im aufzugebenden Gepäck verstauen könnt und dürft.
Ebenso würde ich die vorgegebenen Maße ausreizen. Wir hatten beide jeweils einen Rucksack/Handtasche, einen Handgepäck-Trolley und einen großen Koffer.


Im Walmart kann man folgendes preiswert kaufen:
- Zelt (Ein-Mann für etwa 25 Dollar)
- Schlafsäcke (etwa 10 Dollar)
- Luftmatratze (etwa 10 Dollar - ein Luxus, auf den ich nicht mehr verzichten möchte) 
- Pappgeschirr 
- Luftpumpe (etwa 10 Dollar)
- Nackenkissen (etwa 7 Dollar - für den langen Flug ein Muss!)

Eventuell müsst ihr mehrere Anlaufstellen abklappern, das ist in den großen Städten aber kein Problem.

Leider kann man aufgrund des Gewichts i.d.R. nicht alles wieder mit nach Deutschland bringen. Die Luftmatratze haben wir behalten, die Schlafsäcke sowie das Zelt haben wir an zwei Obdachlose verschenkt.


Essen

Das Brot ist in den USA leider eher von einer schwammigen Konsistenz und daher nicht knusprig. Die luftgetrocknete Wurst triefte leider vor Fett (jedenfalls die zwei, die wir gekauft haben). Wir hatten halt keinen Kühler dabei und da das Frühstück für mehrere Tage reichen sollte, mussten wir aber etwas kaufen, das sich auch ungekühlt hält.

Damit bin ich schon in die nächste Kategorie geschliddert:

Einkaufen

Man kann sehr gut im Walmart einkaufen. Es gibt einen Unterschied zwischen Neighborhood Markets und eben den "großen" Filialen, die auch Campingausrüstung und eigentlich alles führen.

Weiterhin kann man günstig in 7/11 einkaufen gehen. Aber auch hier gibt es hinsichtlich der Größe ziemliche Unterschiede. Wer bewusst (bio) einkaufen möchte, wird ebenso fündig. Leider habe ich keine Namen großer Ketten. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass diese Läden privat betrieben werden. Wir waren in zwei Biomärkten drin und beide hatten eins gemeinsam: Eine große Buffettheke. Ebenso haben wir in San Diego einen Farmer Market besucht, unsere Erkenntnis: Obst und Gemüse sind verdammt teuer!

Fast Food

In&Out Burger: beste Burgerkette, frische Pommes, keine TK-Ware
McDonalds: günstiges Getränkeangebot und WLAN
Taco Bell: mexikanisch - lecker und günstig
Panda Express: chinesisch - lecker und günstig
Subway: 4,99$ für ein Menü - yummy. Aber es ist schon schwierig genug, auf Deutsch zu bestellen. Auf Englisch ist es daher eine Herausforderung, die Dame war aber sehr geduldig mit uns und so hat alles geklappt.

Verkehr

Es gibt kostenlose Toiletten in jedem FastFood-Laden und Walmart. Im McDonalds sowie auch im Walmart fndet man auch ein offenes Wifi. Manchmal sind diese Plätze gut ausgeschildert (FoodCorner), aber oft sieht man diese erst, wenn man schon vorbei gefahren ist. Raststätten, wie wir sie kennen, gibt es dort nicht. Man muss richtig abfahren und eben ein paar Meter ins Örtchen rein. Walmarts sind meiner Meinung nach generell schlecht ausgeschildert, da hilft oftmals nur die Eingabe ins Navi. Generell lässt die Beschilderung manchmal zu wünschen übrig oder ist verwirrend. So beschreiben die Straßenschilder die Namen der Querstraßen und nicht die, der Straße, die man gerade befährt. Auch biegt man von der Autobahn/Schnellstraße mal über eine linke Ausfahrt ab. Achja, rechts überholen ist erlaubt. Es gibt CarPool-Straßen, die man nur befahren darf, wenn man mind. zu zweit ist. Auch FasTrack-Lines oder extra Truck-Lines erleichtern das Durchkommen. Aber Achtung, die "schnelleren" Fahrbahnen sind kostenpflichtig und dürfen nur befahren werden, wenn man einen entsprechenden Sticker hat. Unser Mietwagen hatte glücklicherweise einen, denn unserem Navigationsgerät war das egal. Es führte uns immer über die schnellere, eben auch kostenpflichtige Straße. Nachtrag 04.11.2017: Wir hatten doch kein Glück, der Sticker war missverständlich. Nun flattern nach und nach Rechnungen von Hertz bei uns in den Briefkasten. Bisher etwas über 30$ - also: diese Mautstraßen lieber meiden! (Zudem sind die FasTrack-Lines nicht unbedingt schneller und für den Preis schon gar nicht)....

Während die Straßen in den Städten manchmal sechsspurig sind - was übrigens das Abbiegen von ganz links nach ganz rechts erschwert - fährt man über die Landstraßen manchmal stundenlang ohne ein anderes Auto zu sichten. 





Bei den Stopschildern ist jeder unsicher, wer zuerst fährt. Eigentlich der, der zuerst gekommen ist. Aber das ist halt gar nicht so leicht auszumachen. Parken kann man übrigens gut an Seitenstraßen, das ist häufgíg günstiger oder sogar kostenlos, als auf den ausgeschilderten "Touriparkplätzen". Aber, wenn der Bordstein rot ist, heißt das wohl Halteverbot - so haben wir das jedenfalls verstanden und da wir ohne Strafzettel raus sind, scheinen wir das wohl richtig interpretiert zu haben. An den Motels ist der Parkplatz i.d.R. inklusive, aber auch hier aufgepasst. In San Diego stand in der Hotelbeschreibung "kostenloses Parken an öffentlichen Straßen", tja. dies war aber so gut wie unmöglich und so kostete uns der Hotelparkplatz 8$/Tag.


Tanken

Man tankt Gallonen und nicht Liter. Eine Gallone sind etwa 3,7 Liter. Der Spritpreis lag zu unserem Zeitpunkt zwischen 2,5 und 4 Dollar die Gallone. Zuerst geht man in die Tankstelle herein, nennt Zapfsäule und Betrag. Das Unternehmen Arcor war vom Preis häufig am niedrigsten - dort kann man aber nur Bar oder mit Debitkarte bezahlen. Statt ins Geschäft hereinzugehen, könnt ihr natürlich auch eure Karte (Debit- oder MasterCard) in das Gerät stecken, den Sprit auswählen und los geht's.
Die 4 Dollar haben wir übrigens im Death Valley bezahlt, die Tankstelle ist die letzte bevor man in das Gebiet hereinfährt und naja, sagen wir mal, als kluger Unternehmer weiß der Tankstellenwart diesen Vorteil einzusetzen.
Ausgaben und Gebühren
Alle Preise sind ohne Steuer ausgewiesen, diese liegt bei ca. 7%. Kann aber wohl von Staat zu Staat auch unterschiedlich sein. Wir haben einfach immer 10% oben drauf gerechnet und sind mit der Methode gut gefahren. Man gibt auch mind. 15% Trinkgeld. Wenn der Service super war, dann gibt es sogar mehr. Die Kellner haben ein i.d.R. ein niedriges Grundgehalt und sind auf Trinkgelder angewiesen. Manche Restaurants haben das aber im Preis berücksicht, das ist manchmal verwirrend.

Nationalpass

Um in die Nationalparks hereinzukommen, muss man eine Gebühr bezahlen. Würde man jeden Park einzeln bezahlen, wäre das verdammt teuer. Daher macht es bei einer Rundreise grundsätzlich Sinn, einen Jahresnationalpass zu kaufen. Dieser kostet ungefähr 80 Dollar. Im Monument Valley wird dieser allerdings nicht akzeptiert, hier haben wir noch einmal 20 Dollar extra bezahlt. Ob es sich gelohnt hat? Darauf gehe ich in einem Extra-Post ein.

Ich hoffe, diese Übersicht hat euch gefallen.
Viel Spaß beim Planen eurer Rundreise :)



Disneyland - A Dream comes true


Ich liebe Disney und träumte schon lange davon, ins Disneyland Paris zu fahren.
Mein Freund hat mir diesen Traum erfüllt und so haben wir uns im Frühjahr auf den Weg gemacht. Ich muss erwähnen: Meine Erwartungen waren sehr hoch, und so hatte ich fürchterliche Angst, enttäuscht zu werden. Wer kennt das nicht, man freut sie wie Bolle auf ein Ereignis und dann ist es gar nicht so toll wie man sich das Ganze vorgestellt hatte.
Glücklicherweise war diese Befürchtung komplett unbegründet und so freue ich mich, euch voller Enthusiasmus meine Erfahrungen zu schildern.



Tagestrip Saarschleife


In Vorbereitung auf unsere bevorstehende USA-Rundreise haben mein Freund und ich einen Tagestrip ins Saarland unternommen. Wer jetzt denkt, dieser Satz passt doch vorne und hinten nicht zusammen, der hat Unrecht. Denn Deutschland und die USA teilen sich zwei ähnliche Sehenswürdigkeiten: Saarschleife & Horseshoe Bend

Anreise

Nach einigen Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel schnell erreicht. Das letzte Stück geht hauptsächlich über Landstraßen, doch die Gegend ist schön anzusehen und so war diese zeitliche Verzögerung - im Vergleich zum Autobahnfahren - in Ordnung.

Gegen Ende der Strecke stimmten die Anweisungen des Navigationsgerätes mit den ausgeschilderten Hinweisen überein. Das ist immer ein gutes Zeichen und leider nicht immer selbstverständlich.
In Mettlach-Orscholz haben wir dann auf einem großen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Aussichtspunkt geparkt. Die Parkplätze sind kostenpflichtig, aber nicht überteuert. Für 1€ kann man zwei Stunden parken. Wir haben etwa drei Stunden an der Saarschleife verbracht.

Saarschleife

Dank eines vorher ausgeführten Wettertanzes meinerseits, begrüßte uns herrlicher Sonnenschein.
So konnten wir getrost unsere mitgebrachten Regenjacken im Auto lassen. Die Westen und Stoffjacken ließen wir dennoch an - das war auch besser. Bei 46m über dem Boden merkt man schon einen deutlichen Temperaturunterschied und der kalte Wind ist nicht zu unterschätzen. Anstatt uns die Saarschleife nur vom üblichen Aussichtspunkt anzusehen, sind wir den Baumwipfelpfad entlang geschlendert und diesen bis nach ganz oben gegangen.
Ein traumhafter Ausblick, der aber auch kostet. Der Eintritt kostete zehn Euro und die Strecke kann man schnell hinter sich lassen. Mir war es aber den Preis wert. Man spaziert zwischen Baumkronen umher und hat einen wundervollen Blick auf alles. Es gab kleine Stationen, die Wissen vermittelten oder zum Spielen einluden. Die Kinder, die an uns vorbeihuschten waren begeistert. Auch wir haben uns es nicht nehmen lassen, an einigen Stationen selbst wieder zum Kind zu werden.

Ein großes Plus stellt auch die Barrierefreiheit dar, viele Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer konnten ungehindert die Schönheit der Natur genießen.
Wir haben nach einiger Zeit jedoch den Baumwipfelpfad wieder verlassen, um ein kleines Päuschen am kostenfreien Aussichtspunkt enzulegen. Zu den umliegenden Bistros kann ich wenig sagen, da wir unser Sandwich selbst mitgebracht hatten. Immerhin wollten wir uns auch nicht den Appetit verderben, denn ein Abendessen im Nachbarort stand noch aus.

Mettlach

Nachdem wir alles gesehen hatten, haben wir den Weg nach Mettlach angetreten. Ich hatte vorher auf Tripadvisor recherchiert und ein nettes Restaurant entdeckt. Im Salzbadkeller wollte ich ein frühes Abendessen zu mir nehmen. Die beiden Orte liegen etwa fünf Minuten auseinander, am Bahnhof kann man am Wochenende kostenlos parken - wieder ein großes Plus. 
Wir schlenderten durch die Fußgängerzone und entdeckten ein Outlet nach dem anderen. Angesichts der Preise waren diese auch sehr gut besucht. Um den Trubel etwas hinter uns zu lassen, haben wir uns in einer Eisdiele ein Bällchen Eis (1€ das Bällchen - aber das ist wohl heute leider trauriger Standard) geholt und haben uns auf eine Bank mit Blick auf die Saar gesetzt. Irgendwann war dann ausreichend Zeit vergangen, sodass wir uns zu unserem Abendessen aufmachen konnten. Hiervon habe ich leider keine Bilder - die Teller waren ratzfatz leergeputzt. Wir können uns den Empfehlungen auf den verschiedenen Portalen nur anschließen - alles war sehr sehr lecker. Besonders die Chirzo-Soße ist etwas, das wir definitiv versuchen werden, nachzumachen. Yummy.

Fazit

Es war ein wundervoller Tag.
Wenn man den Spritpreis außenvor lässt, so hat uns die Tagestour inklusive Essen knapp 40 € gekostet. Ein super Preis und meiner Meinung nach für Paare als auch Familien ein tolles Reiseziel für einen Tagesausflug.






Schreibnacht Jubiläumsblogtour: Erste Erfahrungen - ein Rückblick



Anlässlich des vierten Schreibnacht-Geburtstages findet eine Jubiläumsblogtour statt. Heute liegt es an mir, euch einen kleinen Einblick zu geben:

Ich bin zwar kein Neuling mehr, doch ich weiß noch sehr gut, wie ich mich damals gefühlt habe.
Als ich das Event entdeckte, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen diesem tollen Hobby nachgehen und dass man ähnliche Hoch- und Tiefphasen teilt.Wann ich eingestiegen bin, kann ich gar nicht mehr sagen. Ich habe lediglich den Fotobeweis, dass ich zur 11. Schreibnacht mit am Start war:



Als ich anfing neben meinem Beruf zu studieren, dachte ich, die Schreibnächte seien jetzt passé. Aber ich konnte es nicht sein lassen, also machte ich weiter. Ich merkte, dass das Schreibnacht-Feeling mir reichte, um auch weiterhin motiviert zu bleiben. Schließlich ist es egal, woran man schreibt, wichtig ist nur, dass man gemeinsam schreibt. 


Das Forum habe ich anfangs eher gemieden. Tatsächlich ist man da besser aufgehoben, wenn man literarisch schreibt - so meine Meinung: Viele Events oder Forenspiele lassen sich nicht auf das wissenschaftliche Schreiben übertragen. Zudem fühlte ich mich überfordert. Es war mir zu unübersichtlich und ich hatte wenig Lust und Zeit mich damit auseinander zu setzen.

Quelle: www.schreibnacht-magazin.de

Das Team arbeitete fortlaufend daran, das Forum optisch besser zu gestalten und nach unzähligen Updates wagte ich noch einmal den Versuch, durchzustarten. Ich brauchte etwas, um mich zurecht zu finden. Doch, wenn man einmal den Dreh raus hat, weiß man gar nicht mehr, was einen zuvor störte. 



Die Schreibnacht bot mir einen Platz, um auch neben dem Studium literarisch aktiv zu bleiben. Ich durfte mein Hobby ausüben und wurde für meinen Einsatz belohnt. Heute bin ich sogar Admin, betreue die Facebook-Seite der Schreibnacht und bin die Ansprechpartnerin für das Magazin.
Diese Form der Wertschätzung ist unbezahlbar und ich kümmere mich gerne in meiner Freizeit um alles, was anfällt. Die Schreibnacht ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Ich habe tolle Menschen kennenlernen dürfen und bin darüber sehr dankbar. 

Wer mehr zur Schreibnacht wissen möchte, sollte man auf folgenden Seiten vorbeischauen:

x 19.08.2017 - www.schreibnacht-magazin.de -  Interview mit Jennifer Jäger
x 20.08.2017 - www.sarahricchizzi.com - Was kann die Schreibnacht dir bieten?
x 21.08.2017 - www.bellasie.blogspot.de - Erste Erfahrungen - ein Rückblick
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